Archiv für die Kategorie ‘Nachwendebücher’

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“Es brennt der Wald” – Die Rockszene im Ostblock aus dem Verlag Neues Leben – melodie & rhythmus

Dienstag, 31. August 2010

Ende der 60er Jahre bin ich zwar eigentlich erst in die Schule gekommen, aber Musik im Radio hab ich schon gehört. Plattenspieler war verboten, nur die Eltern durften auflegen.

Was mich aber nicht davon abhielt, während ihrer Abwesenheit die eine oder andere Schallplatte abzuspielen.  Was ich dann hörte? Die Single von den Beatles “She loves you” und das Alexandrow-Énsemble, Manfred Krugs Version von “Es steht ein Haus in New Orleans”. Gerade diese Scheibe hörte ich so lange, bis ich als 12-13-Jährige jede Note im Schlaf konnte, nur seine Stimmlage habe ich einfach nicht hinbekommen. Naja, und bemerkt worden ist das Ganze auch. Marmeladenflecke und Kratzer zierten die teueren Scheiben. Ärger auf der ganzen Linie. (weiterlesen…)

“Klar bin ich eine Ostfrau” – Frauen erzählen aus ihrem Leben

Sonntag, 07. Februar 2010

ostfrauNa dann, also noch ein Buch mit Lebensgeschichten. Frauenleben.
Also ein Buch für Frauen von Frauen? Solchen Dingen stehe ich immer
ein wenig zwiespältig gegenüber.  Frauenliteratur? Was soll das sein?
Für mich gibt es nur zwei Kategorien – gute oder schlecht geschriebene Bücher, alle andere Einordnung, so ist mein Gefühl, dient nur dem besseren Verkauf an die jeweilige „Zielgruppe“.

Also dieses hier –” Klar bin ich eine Ost-Frau” – gehört für mich zu den gut geschriebenen!
Beim Titel habe ich schon genickt, wahrscheinlich erstmal deswegen, weil ich ja auch eine Ostfrau bin. Und wäre ich keine, eine wie die hier Vorgestellten wäre ich gern. Mindestens zwei möchte ich gern kennenlernen – welche, das wird natürlich hier nicht verraten. Vielleicht gelingt mir das ja. (weiterlesen…)

„Pfui Teufel“ von Heinz Florian Oertel

Donnerstag, 14. Januar 2010

pfui_teufel.Ich mochte die Moderationen Oertels schon immer. Er schien  mitzulaufen, mitzuspringen, hatte sich die Schlittschuhe unter die Füße geschnallt und lief die Kür selbst. Naja. Und als das Buch angekündigt wurde, da bin ich aber hin zur Vorstellung des neuen Werkes. Und viele andere auch.

Ich hätte früher da sein sollen, denn anscheinend waren alle anderen „Fans“ auch gekommen. So fand ich keinen Platz mehr im Saal und stand unbefriedigt vor der Tür. Zu warm und zu voll – und die Akustik war lausig.

So entschloss ich mich zum Kauf des Buches mit dem seltsamen Titel, denn lesen kann ich ja auch allein. Doch damit begannen die Schwierigkeiten. (weiterlesen…)