Na dann, also noch ein Buch mit Lebensgeschichten. Frauenleben.
Also ein Buch für Frauen von Frauen? Solchen Dingen stehe ich immer
ein wenig zwiespältig gegenüber. Frauenliteratur? Was soll das sein?
Für mich gibt es nur zwei Kategorien – gute oder schlecht geschriebene Bücher, alle andere Einordnung, so ist mein Gefühl, dient nur dem besseren Verkauf an die jeweilige „Zielgruppe“.
Also dieses hier –” Klar bin ich eine Ost-Frau” – gehört für mich zu den gut geschriebenen!
Beim Titel habe ich schon genickt, wahrscheinlich erstmal deswegen, weil ich ja auch eine Ostfrau bin. Und wäre ich keine, eine wie die hier Vorgestellten wäre ich gern. Mindestens zwei möchte ich gern kennenlernen – welche, das wird natürlich hier nicht verraten. Vielleicht gelingt mir das ja. (weiterlesen…)
Ich mochte die Moderationen Oertels schon immer. Er schien mitzulaufen, mitzuspringen, hatte sich die Schlittschuhe unter die Füße geschnallt und lief die Kür selbst. Naja. Und als das Buch angekündigt wurde, da bin ich aber hin zur Vorstellung des neuen Werkes. Und viele andere auch.
Was für ein wunderbarer Titel, dachte ich, als ich das Buch – noch unveröffentlicht als Belegexemplar – in den Händen hielt. Poetisch, zwingend, mich an so geniale und anrührende Bücher erinnernd wie „Die Erde dreht sich zärtlich, Companera“ von Omar Cabezas.