Archiv für die Kategorie ‘Bücherkiste’

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“Klar bin ich eine Ostfrau” – Frauen erzählen aus ihrem Leben

Sonntag, 07. Februar 2010

ostfrauNa dann, also noch ein Buch mit Lebensgeschichten. Frauenleben.
Also ein Buch für Frauen von Frauen? Solchen Dingen stehe ich immer
ein wenig zwiespältig gegenüber.  Frauenliteratur? Was soll das sein?
Für mich gibt es nur zwei Kategorien – gute oder schlecht geschriebene Bücher, alle andere Einordnung, so ist mein Gefühl, dient nur dem besseren Verkauf an die jeweilige „Zielgruppe“.

Also dieses hier –” Klar bin ich eine Ost-Frau” – gehört für mich zu den gut geschriebenen!
Beim Titel habe ich schon genickt, wahrscheinlich erstmal deswegen, weil ich ja auch eine Ostfrau bin. Und wäre ich keine, eine wie die hier Vorgestellten wäre ich gern. Mindestens zwei möchte ich gern kennenlernen – welche, das wird natürlich hier nicht verraten. Vielleicht gelingt mir das ja. (weiterlesen…)

„Pfui Teufel“ von Heinz Florian Oertel

Donnerstag, 14. Januar 2010

pfui_teufel.Ich mochte die Moderationen Oertels schon immer. Er schien  mitzulaufen, mitzuspringen, hatte sich die Schlittschuhe unter die Füße geschnallt und lief die Kür selbst. Naja. Und als das Buch angekündigt wurde, da bin ich aber hin zur Vorstellung des neuen Werkes. Und viele andere auch.

Ich hätte früher da sein sollen, denn anscheinend waren alle anderen „Fans“ auch gekommen. So fand ich keinen Platz mehr im Saal und stand unbefriedigt vor der Tür. Zu warm und zu voll – und die Akustik war lausig.

So entschloss ich mich zum Kauf des Buches mit dem seltsamen Titel, denn lesen kann ich ja auch allein. Doch damit begannen die Schwierigkeiten. (weiterlesen…)

„Haltet Euer Herz bereit“– von Maxim Leo

Mittwoch, 13. Januar 2010

Haltet euer Herz bereitWas für ein wunderbarer Titel, dachte ich, als ich das Buch – noch unveröffentlicht als Belegexemplar – in den Händen hielt.  Poetisch, zwingend, mich an so geniale und anrührende Bücher erinnernd wie „Die Erde dreht sich zärtlich, Companera“ von Omar Cabezas.

Und dann die Enttäuschung. Mein Herz musste nicht festgehalten werden, nicht bereitstehen. Im Gegenteil, zur Mitte dieser 272 Seiten verabschiedete es sich. Es konnte anderweitig beschäftigt werden. Ich kann nicht verstehen, dass es in dieser Familie so fade, so zeitungsnüchtern zuging, wie der Enkel Maxim Leo es mich glauben machen will. Oder liegt es nur daran, dass die Reportagearbeit für die Berliner Zeitung so abgefärbt hat? (weiterlesen…)